Mein zweiter Trainingsflug mit Norbert

Geschrieben von Norbert Kühne.

Wir starteten am 30.03.17 um 11:09 UTC für einen Trainingsflug an den Parcours. Norbert und ich flogen zuerst über das südliche Hochplateau. Hier hatten wir uns im Vergleich zum ersten Trainingsflug am 28.03.17 doch recht schnell gefunden. Dies lag daran das ich mir vor dem Flug nochmals die einzelnen Ortschaften auf der Karte angeschaut hatte und nun auch direkt sagen konnte wo ich bin. Bei der Flugvorbereitung hatte ich mir auch die wichtigsten Berge im meine Karte markiert die auf unserer Route lagen.

Unser Weg ging direkt über Pui an den Beyn den ich mit der Libelle in Grathöhe erreichte. Hier machten wir ein wenig hoch und flogen über den Cousson zur Coupe. Hier habe ich einfach Wegpunkt“ Coupe“ in meinen Rechner gesetzt und wusste das ich über Grat an der Coupe ankomme.

An der Coupe flogen wir die Gräte ab und bekamen hier den ersten guten Bart,  die Bärte waren sehr eng und ruppig.  Ab hier flogen wir den Parcours ab, immer über Gräten Niveau.

Bis zum Morgon war es dieselbe Strecke wie bei dem ersten Flug. Hier flogen wir noch Richtung Osten entlang des Grats bis zum Berg  L’Aupillon. Hier glitten wir ab Richtung Guillaume angekommen  machten wir nochmal Höhe bis 3100m. Jetzt hatten wir eine schöne laaange Gleitstrecke in der man den kleinen Unterschied einer Libelle mit einer LAK 17 deutlich zu spüren bekam.  

Am Pic de Bure angekommen war ich deutlich tiefer als Norbert und deutlich unter Grat. Im Rechner hatte ich Gap als Flugplatz mit 250m plus drin. Aber ich fand Anschluss nach oben und stieg bis auf 2900m, Norbert wartet in dieser Zeit. (nicht zum ersten Mal J). Da es schon spät war machten wir uns auf den Heimweg nach Vinon. Auf Höhe des Flugplatzes Sisteron war leider mein Flug schon früher fertig. Aufgrund der Briese war ein vorankommen mit der Libelle mühsam und ich war schneller wie ich ahnte im Tal bei Sisteron eingeschlossen. 

Ich landete sicher auf dem  Flugplatz in Sisteron.

Zum Abschluss lies ich mich per F-Schlepp nach Vinon schleppen.

Fazit: Es war ein toller Flugtag. Danke Norbert

Ein besonderer Tag in den Alpen mit SP

Geschrieben von Frank Strewinsky.

 Ein Bericht vom Trainingslager geschrieben von Dennis:

Gestern stoß Felix Bauer, Sposo 2012 zum Bw-Trainingslager dazu. Wir kennen uns von einer Meisterschaft von 2012 im Taunus.

Dennis 00Nachdem wir ins Gespräch gekommen waren fragte er mich ob ich Fluglehrer wäre und dies konnte ich zum Glück bejahen. Da Felix in den letzten Jahren berufsbedingt wenig Zeit zum Fliegen gefunden hatte, fehlten ihm auch die 2 Starts  mit Fluglehrer.

Dennis 02

Um 08:00 trafen wir uns wie jeden Morgen und steckten die Flieger. Der Arcus rüstet sich durch das gute Equipment sogar wesentlich leichter als unser Duo.
In der Luft war sehr schnell klar - der Tag wurde durch die Ostströmung alles andere als klassisch. Christian war mit seinem Discus Richtung Saint-Tropez auf einer guten Linie geflogen und wir beschlossen ihm zu folgen.
Dennis 04

Diese Entscheidung bewies sich endgültig, als der Motor des Arcus T treu seiner Pflicht nachkam, als nicht ganz optimal (hier war ich froh nicht in meinem unmotorisierten Discus zu sitzen und der Flug weiter ging).
 
Danach lief es deutlich besser - wir gingen auf Nordkurs und flogen über Valensole und entlang des Asse-Tals zum Beynes. 
 
Hier zeigte der Höhenmesser das erste mal 2000m MSL und es ging weiter über Cousson, Authon, Jouere nach la Motte. Hier befanden wir uns auf einmal in einem total anderem Luftmasse.. Der Sprung zum Morgon und Guilaume waren mit 2600m MSL angenehm und so konnten wir ohne weitere Umwege direkt an den Prachaval Richtung St. Crepin gleiten. Nach Norden war dann mit 3000m an der roten Wand in Briancon schluss und wir machten uns wieder auf den Rückweg nach Süden. Hier ging es über den Col de Vars ins Tal von Barcelonette.
Dennis 05
 
Die Tete de Siguret machte es, da wir an ihr tief ankamen, leider erst schwer aber Felix achtete uns souverän hinauf-  in den 5 Meter Bart. Auf die Tete ist eben immer Verlass J Entlang des Grand Berard verloren wir wieder einmal soviel Höhe das es am Morgon wieder auf ein Neues von unten raus zu achten galt. Oben angekommen beschlossen wir entlang Gap den Heimweg anzutreten, da der Parcours von unserer Position aus komplett abgeschattet erschien und wir zu dem Zweitpunkt bereits ein bisschen Wasser auf die Fläche bekommen hatten.

Dennis 01Beim Heimweg bleibt eigentlich nur noch das wir am Lure abprallten und leider im Anflug auf St. Auban den Motor ein weiteres Mal benutzen mussten, um danach den Endanflug nach Vinon anzutreten.

Alles in allem ein genialer Tag und imposanter Tag - Vielen Dank an Claus für den Flieger und an Felix für den genialen Flug.

 

 

Informationen zum Thema „Überlassenes Wehrmaterial“ und „Übernahmeverträge“

Geschrieben von Rainer Hayer.

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Wir über uns

Geschrieben von Norbert Kühne.

Bundeswehr-Flugsportvereinigung

Hiermit möchten wir über Ziele, Sinn und Zweck der Bundeswehr- Flugsportvereinigung e.V. sowie über deren Aktivitäten informieren. Die Bundeswehr-Flugsportvereinigung ist ein Dachverband aller flugsporttreibenden aktiven und im Ruhestand befindlichen Soldaten, Reservisten und Zivilbeschäftigten der Bundeswehr und vertritt deren ideellen, sportlichen, technischen und wissenschaftlichen Belange gegenüber der Bundeswehr, staatlichen sowie kommunalen und sonstigen öffentlichen Institutionen, gegenüber dem Deutschen Aero Club e.V. und ausländischen militärischen Luftsportorganisationen. In allgemeinen luftsportlichen Fragen lässt sie sich durch den Deutschen Aero- Club e.V. vertreten. Sie koordiniert die Interessen der Mitgliedsvereine und verfolgt durch die Förderung des Luftsports ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der einschlägigen steuerrechtlichen Gemeinnützigkeitsvorschriften. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung des Flugsports in der Bundeswehr und die Unterstützung der flugsporttreibenden Jugend im Sinne von Nachwuchsgewinnung und Leistungssteigerung.

Mitgliedsvereine und aktive Einzelmitglieder

Mitglieder können in erster Linie die Nachfolgevereine der 1980 aufgelösten Bundeswehr-Segelfluggruppen mit ihren Angehörigen werden, soweit sie rechtskräftig (e.V.), gemeinnützig im Sinne der AO und Mitglied im DAeC sind.

Andere Vereine können Mitglied werden, soweit sie nach Struktur und Zielsetzung im wesentlichen den o.a. Vereinen entsprechen. Einzelpersonen können Mitglied werden, wenn sie Angehörige der Bundeswehr (Soldaten, Beamte, Arbeitnehmer) oder anderer staatlicher mit Sicherheitsaufgaben befasster Institutionen (z.B Zoll, BGS, Polizei) sind oder waren und Mitglied eines anderen dem Deutschen Aero Club e.V. zugehörigen Vereins sind.


Nach Möglichkeit ist eine Mitgliedschaft über einen Mitgliedsverein der BFV e.V. anzustreben.


Beiträge

  •  Aufnahmegebühr entfällt
  • Mitgliedsbeitrag monatlich 0,25 € für Mitglieder, die über einen Mitgliedsverein gemeldet werden
  • Mitgliedsbeitrag monatlich € 1,00 für Einzelmitglieder
  • Die Beiträge werden einmal jährlich durch Bankeinzug erhoben.

Informationen

Alle Mitgliedsvereine und Einzelmitglieder erhalten ihre Informationen über Rundbriefe, ggf. auch durch eMail oder über die Homepage der BFV.

Geplante Veranstaltungen

  • alle zwei Jahre einen internationalen Militärsegelflugwettbewerb
  • dazwischen gleichfalls aller zwei Jahre einen Motorflugwettbewerb
  • Segelflug-Trainingslager in Vinon / Südfrankreich (März - April)
  • Vorbereitung und Teilnahme an Wettbewerben im In- und Ausland